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BeamtePKV13. November 2025

Lehrer Krankheiten Statistik in Deutschland: Statistik 2025

Was Zahlen und Studien zur Gesundheit von Lehrkräften zeigen

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Lehrer Krankheiten: Was Zahlen und Studien zeigen

Lehrkräfte gehören in Befragungen zu den Berufsgruppen mit hoher Belastung. Erhebungen aus einzelnen Bundesländern und bundesweite Umfragen zeigen viele Langzeiterkrankungen, häufige emotionale Erschöpfung und lange Arbeitszeiten. Dieser Beitrag nennt bewusst nur Zahlen, die sich ausdrücklich auf Lehrkräfte beziehen, und gibt zu jeder Zahl die Quelle an.

Sie erfahren, was die Statistik zu Krankheitstagen sagt, welche Beschwerden Lehrkräfte in Befragungen nennen und welche Belastungsfaktoren dahinterstehen. Wichtig: Viele Daten stammen aus einzelnen Bundesländern oder Schulformen und lassen sich nicht ohne Weiteres auf alle Lehrkräfte in Deutschland übertragen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Langzeiterkrankungen: In Nordrhein-Westfalen fehlten 2024 knapp 10.000 Lehrkräfte länger als 31 Tage.

  • Psychische Belastung: In einer Hamburger Studie (2024, Gymnasien und Stadtteilschulen) zeigten 22 % der Lehrkräfte ein Depressionsrisiko und 18 % ein hochgradiges Burnout-Risiko.

  • Erschöpfung: Laut Deutschem Schulbarometer 2024 fühlen sich 36 % der Lehrkräfte mehrmals pro Woche emotional erschöpft, vor allem jüngere, weibliche und Grundschul-Lehrkräfte.

  • Frauen im Lehrerberuf: 78 % der Langzeitfälle in NRW betreffen Lehrerinnen. Da Frauen im Lehrerberuf deutlich in der Mehrheit sind, ist das allein noch kein Beleg für ein höheres Erkrankungsrisiko.

  • Arbeitszeit: Hamburger Vollzeitlehrkräfte arbeiten hochgerechnet auf das Schuljahr rund 48,5 Stunden pro Woche, 63 % leisten Mehrarbeit.

  • Gewalt als Stressfaktor: 47 % der Lehrkräfte beobachten Gewalt unter Schülerinnen und Schülern an der eigenen Schule, an Schulen in sozial benachteiligter Lage sind es 69 %.

Albert Sibert

Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater mit Schwerpunkt auf Beamte, Referendare und Anwärter. Seit 2019 begleite ich Sie bei Beihilfe, PKV, BU und Altersvorsorge – mit über 250 Partnergesellschaften statt nur einem Produkt.

Was sagt die Statistik zu Lehrer Krankheiten?

Zahlen zu Fehlzeiten von Lehrkräften werden nur in einzelnen Bundesländern veröffentlicht. In Nordrhein-Westfalen fehlten 2024 knapp 10.000 Lehrerinnen und Lehrer länger als 31 Tage. Das geht aus der Antwort des Bildungsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor (Quelle: www.news4teachers.de).

Ein älteres Beispiel aus Niedersachsen: Dort stieg 2021 die Zahl der Krankheitstage je Schulbeschäftigtem von 9,51 auf durchschnittlich 13,51 Tage, ein Plus von mehr als 40 %. Im selben Zeitraum sank der Wert für alle Landesbediensteten leicht von 12,7 auf 12,46 Tage. Die Zahlen nennt die GEW unter Berufung auf die Krankenstandsstatistik der Landesverwaltung; sie beziehen sich auf Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal (Quelle: www.news4teachers.de).

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Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheitsraten

Von den 9.848 Langzeitfällen in NRW entfielen 7.671 auf Lehrerinnen und 2.177 auf Lehrer, also etwa 78 % zu 22 % (Quelle: www.news4teachers.de). Weil Frauen im Lehrerberuf deutlich in der Mehrheit sind, sagt dieser Anteil allein nicht, ob Lehrerinnen häufiger erkranken als Lehrer.

Welche Lehrer Krankheiten treten am häufigsten auf?

Eine bundesweite, nach Diagnosen aufgeschlüsselte Statistik speziell für Lehrkräfte gibt es nicht. Befragungen zeigen aber, wo die Belastung liegt: bei psychischer Erschöpfung, körperlichen Beschwerden und fehlender Erholung.

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Psychische Belastung und Erschöpfung

Die Arbeitsbelastungsstudie der Universität Göttingen im Auftrag der GEW Hamburg (erste Jahreshälfte 2024, 925 Lehrkräfte an Gymnasien und Stadtteilschulen) ermittelte bei 22 % ein Depressionsrisiko. 18 % waren hochgradig burnout-gefährdet, 75 % mindestens moderat (Quelle: www.news4teachers.de).

Eine Umfrage von Lehrer-Online mit der Universitätsmedizin Mainz (2023, 1.027 Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen) kommt zu ähnlichen Befunden: 68 % bewerteten ihre Gesundheit negativ, über 80 % berichteten von psychischen Belastungen (Quelle: www.lehrer-online.de).

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Körperliche Beschwerden und fehlende Erholung

In derselben Lehrer-Online-Umfrage litten 54 % der Befragten unter körperlichen Beschwerden. 81 % empfanden fehlende Erholungsphasen als stark belastend (Quelle: www.lehrer-online.de).

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Emotionale Erschöpfung im Schulalltag

Das Deutsche Schulbarometer 2024 der Robert Bosch Stiftung, eine repräsentative Lehrkräftebefragung, ergab: 36 % der Lehrkräfte fühlen sich mehrmals pro Woche emotional erschöpft (Quelle: www.bosch-stiftung.de). Besonders betroffen sind jüngere und weibliche Lehrkräfte sowie Lehrkräfte an Grundschulen (Quelle: www.bosch-stiftung.de).

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Albert Sibert - Berater für PKV für Lehrer und Beamte

Welche Gründe führen zu den häufigsten Lehrer Krankheiten?

Die Studien nennen mehrere Belastungsfaktoren, die zusammenwirken: lange Arbeitszeiten, fehlende Erholung, Gewalt an Schulen und fehlende Arbeitsmittel.

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Arbeitsüberlastung und Zeitdruck

Die Universität Göttingen erfasste im Auftrag der GEW Hamburg 2023/24 die Arbeitszeit von 735 Lehrkräften an Gymnasien und Stadtteilschulen. Hochgerechnet auf das Schuljahr arbeiten Vollzeitlehrkräfte etwa 48,5 Stunden pro Woche, vorgesehen sind 46 Stunden und 34 Minuten. Ein Viertel überschreitet die Höchstarbeitszeit schon während der Schulzeit, insgesamt leisten 63 % der Lehrkräfte Mehrarbeit (Quelle: www.news4teachers.de).

Hinzu kommt Wochenendarbeit: Im Schnitt arbeiten die Befragten anderthalb Stunden am Samstag und zweieinhalb Stunden am Sonntag (Quelle: www.news4teachers.de). In der Lehrer-Online-Umfrage nannten 81 % fehlende Erholungsphasen als stark belastend (Quelle: www.lehrer-online.de).

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Gewalt unter Schülerinnen und Schülern

Laut Deutschem Schulbarometer 2024 beobachten 47 % der Lehrkräfte psychische oder physische Gewalt unter Schülerinnen und Schülern an der eigenen Schule. An Schulen in sozial benachteiligter Lage sind es 69 % (Quelle: www.bosch-stiftung.de).

Die Stiftung bestätigt, dass Gewalt an der eigenen Schule das Burnout- und Stressrisiko von Lehrkräften deutlich erhöht (Quelle: www.bosch-stiftung.de).

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Fehlende Materialien und individuelle Förderung

In der Lehrer-Online-Umfrage empfanden 55 % der Befragten fehlendes Unterrichtsmaterial als problematisch. 70 % nannten den Mangel an Materialien zur individuellen Förderung als stark belastend (Quelle: www.lehrer-online.de).

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Gratifikationskrise und mangelnde Anerkennung

29 % der befragten Hamburger Lehrkräfte leiden unter einer sogenannten Gratifikationskrise: Sie empfinden, dass Gehalt, beruflicher Erfolg und Anerkennung in keinem angemessenen Verhältnis zu ihrem Einsatz stehen (Quelle: www.news4teachers.de).

Nur 24 % der Befragten berichteten von einer hohen Arbeitszufriedenheit (Quelle: www.news4teachers.de).

In welchen Altersgruppen und Schulformen sind Lehrer Krankheiten besonders häufig?

Die Belastungen verteilen sich nicht gleichmäßig. Belastbare Zahlen gibt es vor allem zu Alter, Schulform und Geschlecht aus dem Deutschen Schulbarometer und der Hamburger Arbeitszeitstudie.

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Alter

Lehrkräfte ab 60 Jahren arbeiten in Hamburg mit durchschnittlich 51 Stunden und 18 Minuten pro Woche am längsten (Quelle: www.news4teachers.de). Beim Schulbarometer 2024 sind es dagegen vor allem jüngere Lehrkräfte, die sich häufig emotional erschöpft fühlen (Quelle: www.bosch-stiftung.de).

Herz mit Lupe als Symbol für Detailinformationen zur PKV für Lehrer

Schulform

Lehrkräfte an Grundschulen gehören laut Schulbarometer 2024 zu den besonders betroffenen Gruppen bei emotionaler Erschöpfung (Quelle: www.bosch-stiftung.de).

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Geschlecht

Weibliche Lehrkräfte sind beim Schulbarometer 2024 von emotionaler Erschöpfung stärker betroffen (Quelle: www.bosch-stiftung.de). Ob das an Doppelbelastung oder anderen Faktoren liegt, lässt sich aus den Daten nicht ableiten.

Welche Studien und Umfragen gibt es zur Lehrergesundheit?

Die folgenden Erhebungen beziehen sich ausdrücklich auf Lehrkräfte. Sie unterscheiden sich in Region, Schulformen und Befragungsmethode und sind daher nicht direkt vergleichbar.

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Deutsches Schulbarometer 2024 (Robert Bosch Stiftung)

Das Schulbarometer ist eine repräsentative Befragung von Lehrkräften. 2024 stellte es fest: 36 % fühlen sich mehrmals pro Woche emotional erschöpft, 47 % beobachten Gewalt unter Schülerinnen und Schülern (Quelle: www.bosch-stiftung.de).

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Hamburger Studien der Universität Göttingen (2024)

Im Auftrag der GEW Hamburg untersuchte die Universität Göttingen sowohl die Arbeitszeit (735 Lehrkräfte, Schuljahr 2023/24) als auch die Arbeitsbelastung (925 Lehrkräfte, erste Jahreshälfte 2024). Befragt wurden Lehrkräfte an Gymnasien und Stadtteilschulen, die Ergebnisse gelten daher nicht automatisch für andere Schulformen oder Bundesländer (Quellen: Arbeitsbelastung, Arbeitszeit).

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Lehrer-Online-Umfrage zur Lehrergesundheit (2023)

Lehrer-Online befragte gemeinsam mit dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz von März bis August 2023 insgesamt 1.027 Lehrkräfte. Die Umfrage dokumentiert psychische und körperliche Beschwerden sowie Belastungsfaktoren im Schulalltag (Quelle: www.lehrer-online.de).

Herz mit Lupe als Symbol für Detailinformationen zur PKV für Lehrer

Dienstunfähigkeit: ein älterer Vergleichswert

Zur Dienstunfähigkeit verbeamteter Lehrkräfte liegen bundesweite Zahlen vor allem aus älteren Jahren vor: Von den 20.900 verbeamteten Lehrkräften, die 2011 in den Ruhestand gingen, schieden rund 4.000 wegen Dienstunfähigkeit aus. Zehn Jahre zuvor war es noch mehr als jede zweite Lehrkraft (Quelle: Statistisches Bundesamt, wiedergegeben von www.haufe.de).

Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2011 und sind entsprechend alt. Sie zeigen aber: Dienstunfähigkeit betrifft einen Teil der Lehrkräfte, und für jede Betroffene und jeden Betroffenen bedeutet sie eine erhebliche finanzielle Veränderung. Landesstatistiken können abweichen.

Fazit: Handlungsbedarf zur Vorbeugung von Lehrer Krankheiten

Die vorliegenden Zahlen sind regional und nicht überall vergleichbar. Sie zeigen aber übereinstimmend: Lange Arbeitszeiten, fehlende Erholung und Gewalterfahrungen belasten Lehrkräfte, und ein großer Teil berichtet von psychischer Erschöpfung. Besonders häufig genannt werden jüngere und weibliche Lehrkräfte sowie Lehrkräfte an Grundschulen.

Für betroffene Lehrkräfte ist es wichtig, frühzeitig auf Warnsignale zu achten und sich professionelle Unterstützung zu suchen. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer kann finanzielle Sicherheit bieten, falls die Gesundheit eine Fortsetzung der Lehrtätigkeit nicht mehr zulässt. Die Wahl der richtigen Versicherung und die optimale Absicherungshöhe sind dabei entscheidende Faktoren.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und möchten sich gegen das Risiko einer Dienstunfähigkeit absichern? Die Auswahl der passenden Versicherung kann schnell komplex werden. Als Berater für Beamte kenne ich die speziellen Bedürfnisse von Lehrkräften und kann Ihnen aus über 250 Partnergesellschaften eine passende Lösung vermitteln. Vereinbaren Sie gerne einen kostenfreien Beratungstermin, in dem wir Ihre individuelle Situation besprechen.

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Albert Sibert - Berater für PKV für Lehrer und Beamte
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